Ganz im Sinne der Bauhaus-Maxime

Quelle: BTH Heimtex 9/2019

 

18.10.2019

Als der Apotheker Hugo Erfurt vor 155 Jahren die Rauhfaser erfand, konnte er nicht ahnen, dass der überstreichbare Wandbelag die Grundsätze der 1919 von Walter Gropius gegründeten Kunstschule Bauhaus erfüllen würde – insbesondere bezüglich der Massentauglichkeit. „Mit Rauhfaser kann jeder Bewohner zum kreativen Gestalter werden – frei nach dem Bauhaus-Statut: Verschmelzung von Kunst und Handwerk“, beschreibt Erfurt-Innenarchitekt Janosch Muschick die Beziehung zwischen Bauhaus und Rauhfaser. Das Produkt entspreche der Bauhaus-Ausrichtung, nach der Effizienz und Nützlichkeit auch bei der Ausstattung des Wohnraums in den Mittelpunkt gerückt wurden.

Rauhfaser besteht aus Papierschichten, in die strukturierende Holzfasern eingearbeitet sind. Sie wird in Wunschtönen überstrichen und lässt damit der Kreativität des Verarbeiters freien Lauf. „Mit ihr lassen sich kostengünstig große Wandflächen homogenisieren, sie schützt und konserviert die darunter liegende Wand und ist langfristig nutzbar, da sie mehrfach überstreichbar ist“, betont Muschick. Durch ihre leichte Verarbeitbarkeit dient sie sowohl als Einrichtungselement für den privaten Bereich als auch für große Wohnraumprojekte oder Gewerbeimmobilien.

Erfurt Rauhfaser ist nicht nur – ganz im Sinne der Bauhaus-Maxime – kostengünstig, schnell zu verarbeiten und von langer Lebensdauer. Auch die Aspekte Wohngesundheit und Umweltverträglichkeit werden von ihr bedient. Sie enthält weder bedenkliche Weichmacher noch PVC, Glasfasern und Lösungsmittel, ist ein Recycling-Produkt und allergikergeeignet.

Rauhfaser und Vlies-Rauhfaser ermöglichen Bauherrn, Nutzern und Bewohner eine effiziente, hochwertige und flexible Wohnraumgestaltung. Alle ästhetischen Vorlieben lassen sich umsetzen – von puristisch bis farbenfroh.