Schluss mit braun-beige!

Unsere ERFURT-Testerin, die Mediengestalterin Candy Wilson, wollte ihr Schlafzimmer auf Vordermann bringen und entschied sich, in Wandklebetechnik Vlies-Rauhfaser zu tapezieren. Das Ergebnis: ein voller Erfolg!

„Unser Schlafzimmer benötigte ein neues Gewand und da wir keine Freunde des Streichens sind, entschieden wir uns für eine individuelle Vliestapete auf der Kopfwand. Da die restlichen Wände braun-beige gestrichen (das war vor unserer Zeit!) und lediglich einschichtig tapeziert waren, fassten wir den Entschluss, gegen jede Malerregel einfach mit Rauhfaser-Tapeten drüber zu tapezieren.

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Wir wählten die Vlies-Rauhfaser Viva, einerseits weil wir mit der Wandklebetechnik Erfahrung haben, andererseits da uns die dezente „beschwingte Struktur“ sehr zusagte. Los ging es mit der ersten Bahn und dem Daumendrücken, dass die Tapete vollkommen opak ist. Total begeistert von der leichten Verarbeitung und davon, dass unser doch recht dunkler Untergrund nicht durchscheint sowie leichte Unebenheiten der Wand von der Tapete verschluckt“ wurden, kleisterten wir die Wand ein, klebten auf Stoß und über Eck. 

Alles kein Problem – bis wir zum Fenster kamen. Dort wollte ich mit meinem superscharfen neuen Cuttermesser kleine Kanten abschneiden, einschneiden etc., doch die noch nasse Tapete ließ dies nicht zu und riss ungewollt ein. Beim Abschneiden des Überstandes an der Decke das gleiche Problem, also ließ ich die Tapeten einen Tag trocknen. Teilweise ging es dann mit dem Cutter, vor allem wenn ich einen Spachtel in die Ecke drückte.“ 

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ERFURT-Tipp: Grundsätzlich empfehlen wir eher das Reißen als das Schneiden – oder das Schneiden mit dem Cutter unter Zuhilfenahme eines Rakels. Vom direkten Schneiden an der nassen Bahn ohne Hilfsmittel raten wir ab.

Wie’s am besten geht, zeigt unser Anwendungsvideo:

"Nach dem Trockentag konnte gestrichen werden. Zum Abkleben nutzten wir ein Malerkrepp speziell für empfindliche Untergründe – und das erwies sich als genau richtig. Am Ende ging uns leider dieses Klebeband aus und wir mussten für zwei Streifen normales Malerkrepp nehmen. Hier war das spätere Abziehen die reinste Katastrophe: Trotz supervorsichtigen Abziehens riss die Raufaser schichtweise mit ab." 

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"Das Überstreichen hingegen war überhaupt kein Problem, die Tapete hat die Farbe hervorragend aufgenommen und trotzdem nicht aufgesogen. Wir freuen uns riesig über unser ‚neues’ Schlafzimmer! Der Raum wirkt viel heller und trotzdem schön warm. Ungestrichen bereits eine super Tapete, gestrichen eine top Entscheidung!“ 

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