Erfurt setzt ein Signal für die Branche

Mit dem Einsatz der Erfurt-Rauhfaser und Erfurt-Vlies-Rauhfaser leisten Planer, Architekten und Verarbeiter ab sofort einen wichtigen Beitrag bei der Errichtung von nachweislich nachhaltigen Gebäuden. Der Wuppertaler Spezialist ließ für beide seiner Qualitätstapeten Umweltproduktdeklarationen, sogenannte EPDs, erstellen und legt somit sämtliche Informationen zur hervorragenden Ökobilanz seiner Produkte offen. Auf der BAU 2017 wurden dem Unternehmen die offiziellen Dokumente durch das Institut für Bauen und Umwelt e.V. (IBU) überreicht.

Bei einer Zertifizierung nach dem renommierten DGNB-System sind die EPDs der Baustoffe ein maßgebliches Instrument, um ein Bauwerk im Hinblick auf seine Nachhaltigkeit beurteilen zu können. Erfurt & Sohn stellt sich als erster Hersteller überhaupt der Verantwortung, solche Umweltdeklarationen speziell für konkrete Tapetenprodukte ausweisen zu lassen. „Während die Öffentlichkeit das Mega-Thema Nachhaltigkeit erst in den letzten Jahren vorantreibt, können wir behaupten, dass sich Erfurt bereits seit 1827 und in der mittlerweile 7. Generation dem Umweltschutzgedanken verschrieben hat“, erklärt der persönlich haftende Gesellschafter 

Martin Erfurt die Hintergründe. „Unser gesamtes unternehmerisches Handeln ist geprägt von einem verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen, unser wirtschaftliches Denken eng verzahnt mit der umweltschonenden Herstellung von effizienten, langlebigen und somit nachhaltig einsetzbaren Produkten. Es war demnach nur ein weiterer logischer Schritt, die hohe ökologische wie ökonomische Qualität unserer Rauhfaser und Vlies-Rauhfaser im Rahmen von Systemen zur Nachhaltigkeitsbewertung transparent zu machen.“ 

In diesen Systemen legen EPDs von Baustoffen dar, welche Auswirkungen Baumaterialien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auf die Umwelt haben. Diese ökobilanziellen Indikatoren reichen von der Ressourcenbeschaffung und den Inhaltsstoffen über die Art der Herstellung, die Energiebilanz und den ökonomisch sinnvollen Einsatz bis hin zur späteren Entsorgung. In allen Bereichen der Ökobilanz schneiden die Rauhfaser-Produkte von allen Wandbelägen mit Abstand am besten ab. So setzt Erfurt bei der Rohstoffauswahl überwiegend auf Recyclingfasern sowie auf nachwachsende Ressourcen wie Zellstoff und Holzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei der Produktion sind die Reduktion von Abfall, Reststoffen und Energieverbrauch sowie die Vermeidung von umweltbelastenden Emissionen und Abwässern zentrale Themen. In der Anwendung überzeugt die robuste Rauhfaser dank mehrfacher Überstreichbarkeit durch eine äußerst langlebige, flexible Verwendbarkeit – was sie auch aus ökonomischer Sicht zu einem absolut wirtschaftlichen Baustoff macht. 

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„Wir wollen mit den ersten EPDs für spezifische Tapetenprodukte ein klares Zeichen setzen“, betont Martin Erfurt. „Der Einsatz von richtig ausgewählten Wandbelägen kann die Qualität eines Gebäudes im Hinblick auf seine Nachhaltigkeit positiv beeinflussen. Wir bieten den Bauverantwortlichen nun eine transparente Entscheidungsgrundlage für ihre Produktauswahl.“

Weitere wichtige Unterlagen finden Sie hier.