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Lästiger Mitbewohner Schimmelpilz

29.12.2009 | Neuer Wandbelag erteilt vorbeugend „Hausverweis“

Holz, Teppich, Gipskarton, Tapete oder  auch Wandfarbe – Schimmelpilze gehören zu jenen Mikroorganismen, die sich in Verbindung mit Feuchtigkeit und Wärme auf vielerlei Nährböden wohlfühlen. Hier können sie schnell von punktförmigen Flecken zu kreisrunden bis großflächigen Schrecken jedes Haushaltes heranwachsen. Erst einmal zwischen Schrank- und Außenwänden, in Zimmerecken oder Fensternischen entdeckt, bringen die grünen, schwarzen oder gelben Auswüchse schnell das hygienische Grundverständnis der Bewohner durcheinander. Die Ursache liegt aber meist in einer Kombination aus falschem Lüften und bauphysikalischen Mängeln bei Bestands- und auch Neubauten: Beispielsweise sind Energie sparend gedämmte Häuser heute oft schlechter durchlüftet als jene, die noch vor zehn Jahren gebaut wurden. So reichen schon kleine Schwachstellen in den modernen Schutzhüllen aus, um die Schimmelpilzbildung besonders in Schlafzimmern, Küchen und Badezimmern – also Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit bei seltener Beheizung – zu begünstigen. Und wenn die Stockflecken bereits großflächig an sogenannten Wärmebrücken Revier bezogen haben, sind auch gesundheitliche Gefahren nicht zu unterschätzen.

Mit dem neuen atmungsfähigen Wandbelag KlimaTec gelingt es nun, diesem Szenario ebenso einfach wie wirkungsvoll vorzubeugen: Das nur 3,5 mm starke Thermovlies vom Hersteller Erfurt entkoppelt den Wohnraum vom kalten Mauerwerk und erhöht damit die Wandoberflächentemperatur. So kann verhindert werden, dass sich feucht-warme Raumluft als Kondenswasser an kühlen Wänden niederschlägt, diese durchfeuchtet und damit eine Brutstätte für Schimmelbefall schafft. Bei starkem Schimmelbefall sollte aber auf jeden Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Obwohl der Wandbelag im Gegensatz zu vielen Innendämmsystemen keine „Plastiktüten-Situation“ verursacht, ist regelmäßiges und ausreichendes Lüften für ein behagliches Raumklima absolut erforderlich. Hierbei erweist sich mindestens dreimal tägliches Stoßlüften durch weites, drei bis fünf Minuten langes Fensteröffnen als effektive Methode, um warm-feuchte Raumluft durch kühl-trockene Außenluft auszutauschen.

Darüber hinaus lassen sich mit KlimaTec wesentlich kürzere Anheizzeiten und damit beste Ergebnisse in puncto Energieeinsparung erzielen.

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