12.10.2009 | Der Fotograf Stephan Erfurt hat am 18. September 2009 in Anerkennung seines kulturellen Engagements für die Stadt Berlin den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Bundespräsident Horst Köhler würdigte damit die Realisierung von C/O Berlin als einzigartige Kulturinstitution zur Präsentation und Förderung von Fotografie im Dialog mit Design und Architektur.
Der gebürtige Wuppertaler ist ein Sohn der traditionsreichen Tapetenherstellerfamilie Erfurt. Im Jahr 2000 gründete er neben Ingo Pott und Marc Naroska das heute längst international etablierte Ausstellungshaus mit Sitz im ehemaligen kaiserlichen Postfuhramt der Bundeshauptstadt. Hier konnten seither Werke namhafter Künstler wie Martin Parr, Sebastiaõ Salgado, Annie Leibovitz, René Burri und Karl Lagerfeld einem großen Publikum präsentiert werden.
Ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz befindet sich Stephan Erfurt in bester familiärer Gesellschaft, denn sein Vater Wilhelm ist ebenfalls zweifacher Inhaber der begehrten Auszeichnung.
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